Sonntag, 8. November 2015

Ansicht des Testfluggeländes von Oben

Heute hatte ich endlich wieder einmal Zeit, gutes Wetter und das Modell bereit für den Testeinsatz :-)




Anbei ein Flugversuch mit aufgeschnallter Kamera (Panasonic HX-A1M). Das Modell geht an der Flitsche auf ca 60-70 m hoch und zeigt einen schönen Rundblick über das Fluggelände. Gerne warte ich auf die Herbststürme. Die Thermik war nur sehr schwach ausgeprägt. - Im vorgehenden Flug, ohne Kameraaufsatz, konnte ich noch Anschluss an die Thermik finden und auf ca. 200 m hochkurbeln.

Sonntag, 1. November 2015

Zweites Modell fertiggestellt

Verschiedene Verbesserungsvorschläge wurden in der Umsetzung des zweiten Modells berücksichtigt. In diesem Ansatz habe ich eine Überkreuz-Anlenkung realisiert. Trotz aller Verbesserungen gilt aber immer noch - Bauerfahrung ist durch nichts, als Bauerfahrung zu ersetzen.


Zweites Modell von unten
Der Rumpf wurde dieses mal in CFK aufgebaut, wobei beim Aufblasen immer noch nicht das Optimum erreicht wurde. Im Flügel wurde Rohacell anstelle von Errex getestet. Dazu wurden vorgängig Kartonschablonen der einzelnen Teilstücke gelasert. Ebenso wurden die Stege für die Flügel aus beschichtetem Balsaholz hergestellt. Die Servos wurden bei dieser Version mittels abgestützten Servorahmen verbaut.

Die wichtigsten Erkenntnisse wurden in den jeweiligen Kapiteln beschrieben.

Herstellen von Dichtlippen

Anbei mein gewählter Ansatz zur Erstellung von Dichtlippen. Aus den ersten Versuchen war klar geworden, dass hier noch Raum für Verbesserung offen ist. Daher habe ich mein Vorgehen beschrieben zur einfacheren Reproduktion.


Schema zur Erstellung einer Dichtlippe aus Epoxy-Harzgemisch
Die Vorbereitung, Umsetzung und die Nachebarbeitung, sowie das eruierte Verbesserungspotential sind im Kapitel Dichtlippe dokumentiert.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Fünfter Versuch für Leitwerke

Das iterative Vorgehen beim Optimieren der Bauteile zeigt positive Resultate. Bei besserer Bauteilgüte sinkt auch deren Gewicht :-). Im aktuellen Versuch V wiegt eine Leitwerkshäfte 32 g und zeigt noch weiteres Einsparungs-, aber auch noch Verbesserungspotential

Leitwerk aus Versuch V

Im Versuch IV und V wurden Glas-Leitwerke gebaut, welche Kevlar-Scharniere besitzen und einen Hilfssteg aus einem getränktem Kohle-Schlauch, welcher zur Verarbeitung auf einem Trinkhalm aufgezogen wurde. Der Aufbau und die verwendeten Materialien werden neu getrennt von der Versuchsaufbauten dokumentiert. Damit soll die Übersicht aufs wesentliche gelenkt werden, ohne die Erkenntnisse aus den früheren Versuchen zu verlieren.

Abdichten von Vakuumfolie

Zum Einsaugen der Schalen für Flügel und Leitwerk wird ein Vakuumsack benötigt. Hierzu können Ansätze zum Einsatz kommen.

Abbildung 604: Vakuum-Dichtung mit U-Profil

Anfänglich habe ich die ersten Versuche mit Folie gemacht, welche ich mit Acryl-Dichtstoff auf die Formenoberfläche abgedichtet habe. Funktioniert einwandfrei. - Ich finde es nur eine Sauerei und habe daher nach Alternativen ausschau gehalten. 

Durch den Einsatz von Folienschlauch müssen nur noch die Enden vorne und hinten abgedichtet werden. Hierzu habe ich ein Alu-U-Profil mit den Massen 10 x 10 x 1 mm gewählt. Der Folienschlauch wird nun mit ca. 4 cm Überstand über dieses U-Profil gelegt un mittels Silikonschlauch 10 x 1.5 mm festgeklemmt. 

Damit ist ein entspanntes Dichten ohne Sauerei möglich, welches auch eine Mehrfachverwendung des Schlauches zulässt. Mehr zum Thema Vakuumtechnik ist im entsprechenden Kapitel beschrieben.